Der Labrador Retriever ist ein Jagdhund. Genauer gesagt ist er ein Hund für nach dem Schuss. Dazu muss der Hund auf den Schuss warten und dann auf Kommando das Wild apportieren. Gänzlich unerwünscht sind das Hetzen von Wild oder das Losrennen nach einem Schuss, ohne Kommando.

Für einen Retriever gehört also das Warten zur Arbeit dazu. Erst auf Kommando wird apportiert nicht schon wenn das Wild fällt. Nicht der Hund entscheidet, wann was gebracht wird, sondern der Jäger. Diese Standruhe ist es, die einen Retriever für einen Jäger interessant macht. Wird um einen herum geschossen und knallen die Büchsen, dann ist man froh einen Hund an seiner Seite zu haben, auf den man sich verlassen kann. Der nicht einfach losrennt und womöglich noch in die Schusslinie gerät.