• Die Ellbogengelenkdysplasie (ED oder Ellbogendysplasie) beinhaltet mehrere wachstumsbedingte Erkrankungen des Ellbogengelenkes beim Hund. Sie ist, ähnlich wie die Hüftgelenkdysplasie, erblich. Sie führt – je nach Erkrankung und Ausprägung – zu einer leichten bis schweren Lahmheit und zur Ellbogenarthrose. Für die verschiedenen Erkrankungen des Komplexes stehen Therapieverfahren zur Verfügung. Hierdurch verbessern sich in der Regel die Symptome. Da das Gelenk jedoch durch keine derzeit verfügbare Methode geheilt werden kann, wird auch die Bildung einer Arthrose durch keine Behandlungsmethode verhindert.

    An der Bildung des Ellbogengelenkes ist der Oberarmknochen, die Elle und die Speichebeteiligt: Damit die Bewegung reibungsfrei verläuft, müssen die Gelenkflächen dieser Knochen exakt zusammen passen und mit einer intakten Knorpelschicht bedeckt sein. Kommt es zur Bildung einer Stufe im Gelenk und/oder wird der Knorpel auf andere Weise geschädigt, ist die Folge eine Gelenkentzündung und langfristig die Bildung einer Arthrose. Die Hunde haben Schmerzen und lahmen.

    ED wird, wie HD in Graden eingeteilt. ED frei, ED Grenzfall, ED Grad I (leicht), ED Grad II (mittel), ED Grad III (schwer).